Tischler Lossprechung 2018

Die stellvertretende Neusser Bürgermeisterin Gisela Hohlmann ging in Ihrer Rede auf die Vielfältigkeit des Tischlerhandwerks ein. Neben technischem Verständnis und cleverer Ideen brauche ein Tischler vor allem auch geschickte Hände. In den Gesellenstücken spiegele sich diese Vielfältigkeit der Kompetenzen in diesem Jahr besonders gut wider. Neben der Verwendung von Holzarten wie Eiche, Nussbaumholz und Esche zeigten die Stücke auch den Einsatz unterschiedlichster Lacke, Formen, den Einsatz von Licht und nicht zuletzt die Kunst der passenden Maschinentechniken.

Ihre Zeugnisse erhielten die Absolventen vom Prüfungsausschussvorsitzenden und ihrem Abteilungsleiter im Tischlerhandwerk am BTI, Klaus Harder. Er hob besonders die Leistungen seines Auszubildenden Raphael Mitschke hervor, der Bester seines Jahrgangs wurde. Raphael absolvierte als Bester die Theorieprüfung und baute als Gesellenstück einen aus massiver Eiche gefertigten Schreibtisch, der alle erforderlichen Massivholzverbindungen im Tischlerhandwerk zeigte. Auch in der Arbeitsprobe war er als Zweitbester erfolgreich. Die beste Arbeitsprobe erreichte Eric Sievering.

Bei der Auszeichnung der Gewinner des Wettbewerbs „Die gute Form“ ging es ausschließlich um die Ästhetik und die Form. Die Leistungen aus der Abschlussprüfung spielen bei der Auswahl der Wettbewerbsgewinner keinerlei Rolle. Gewinner dieser Auszeichnung wurde Rebecca Strickmann mit ihrem Weinschrank aus Eiche. Dieser Weinschrank erhielt auch die beste Gesellenstücknote.

Im feierlichen Rahmen wurde auf die erbrachten Leistungen mit Eltern, Freunden und Lehrern angestoßen.