Berufliches Gymnasium - Technik (BFA)
Perspektiven

Das Berufliche Gymnasium (Technik)

Wer sich für das Berufliche Gymnasium entscheidet, schafft das Fundament für eine anspruchsvolle berufliche Ausbildung im dualen System oder für ein Hochschulstudium. Mit der Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe und dem Ziel, das Abitur zu machen, eröffnet sich nach drei Jahren die Option, durch die allgemeine Hochschulreife die Weichen zu stellen für ganz neue Möglichkeiten des späteren beruflichen und auch persönlichen Lebens.

Vorstellung

Das Berufliche Gymnasium mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik

Platine mit Controler Der BFA Bildungsgang qualifiziert in besonderer Weise für eine duale Berufsausbildung oder ein Studium an einer Hochschule. Die Aussichten sind hervorragend: Der VDI (Verband deutscher Ingenieure) errechnet, dass in Deutschland 70000 Ingenieure fehlen. Diese Lücke zwischen großem Arbeitsplatzangebot und eklatantem Nachwuchsmangel macht sich besonders in Forschung und Entwicklung bemerkbar und bremst den Aufschwung in Deutschland. Gesucht ist der kreative Ingenieur, der ingenieurmäßiges, wissenschaftliches und unternehmerisches Denken mit kommunikativem und pädagogischem Handeln verbindet.

Lern- und Unterrichtskonzept

Die von unterschiedlichen Schulen kommenden Schüler erhalten in Klasse 11 zunächst eine gemeinsame stoffliche Grundlage, die sie auf die folgenden Unterrichtsinhalte vorbereitet. Viel Wert wird auf Partner- und Gruppenarbeit gelegt.

Lernbereiche

Berufsbezogene Lernbereiche

  • Elektrotechnik
  • Mathematik
  • Physik
  • Informatik
  • Wirtschaftslehre
  • Englisch
  • 2. Fremdsprache (Französisch)

Berufsübergreifende Lernbereiche

  • Deutsch/Kommunikation
  • Gesellschaftslehre mit Geschichte
  • Sport/Gesundheitserziehung
  • Religionslehre

Differenzierungsbereich

Hier werden in speziellen Kursen erweiterte und vertiefte Kenntnisse im berufsbezogenen Bereich erworben, so dem Bau eines Mikrocontroller-Boards.

Unterricht
Der Unterricht findet in Vollzeitform statt. Er umfasst 32 Wochenstunden. Neben der Vermittlung fundierter fachlicher Grundlagen sind alle Lernbereiche - insbesondere im berufsbezogenen Bereich - ausgerichtet auf die späteren beruflichen Anforderungen. Ergänzende vertiefende berufspraktische Lernangebote finden im Differenzierungsbereich statt. In unserer Lernwerkstatt erhalten die Schüler die Gelegenheit, gemeinsam Hausaufgaben zu erledigen oder sich auf Klausuren vorzubereiten.

Voraussetzungen
Qualifikationsvermerk zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.
Darüber hinaus werden Interesse an Technik, Leistungsbereitschaft, Eigeninitiative, Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, sich mit neuen Problemstellungen aktiv auseinanderzusetzen, erwartet.

Praktikum
Während der Unterrichtszeit wird in Klasse 11 ein Betriebspraktikum von 4 Wochen durchgeführt. Sollte sich ein Schüler entscheiden, die Schulform nach der Klasse 11 oder Klasse 12 zu verlassen, kann er bei Erreichen eines bestimmten Notendurchschnitts den schulischen Teil der Fachhochschulreife erlangen.

Abschluss
Nach bestandener Prüfung erwerben die Schülerinnen und Schüler die Allgemeine Hochschulreife. Diese ist die „Eintrittskarte“ in jede anspruchsvolle berufliche Laufbahn und berechtigt zum Studium aller Fächer.

Beratung
Bildungsgangleiter
OStR H.Staff
Tel. 02131 / 3660 - 219
eMail: stf (ät) btineuss.de
Stellvertretende Bildungsgangleiterin
StR U. Wehmhöner
Tel. 02131 / 3660 - 219
eMail: weh (ät) btineuss.de
Tel. 02131 / 3660 - 0
Bildungsgang BFA - Gruppenbild Gruppenfoto der BFA-Abteilung